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Buchvorstellung
22.06.2009 14:32
Verschiedenes

Alexandra Schröck

"Die Reiter von Santalantus" -  Schantianos Erbe

Preis:  € 14,50

Format: 13,5 x 21,5 cm

Seiten: 212   

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"Die Reiter von Santalantus“ ist ein Abenteuer- Fantasy- Roman, der die Geschichte erzählt, von Alexandra und ihrer Freundin Nadine,  die mit ihren Pferden, auf unerklärliche Weise, in eine andere Welt gelangen. Dort treffen sie zwei Jungs, Jimi und Marlon mit ihren Pferden, die sich ebenfalls nicht erklären können, wie sie in dieses Land kamen. Verzweifelt versuchen sie, gemeinsam einen Rückweg zu finden und geraten immer tiefer in dieses kalte düstere Land. Diese Welt wird von unheimlichen Kreaturen mit magischen Kräften beherrscht, die ihnen nach dem Leben trachten. In einer ausweglosen Situation rettet sie, in letzter Sekunde, die ehemalige Herrscherin von Satalatus und führt sie in den kleinen, noch nicht vom Bösen eingenommenen Teil von Santalantus. Bald stellt sich heraus, dass Alexandra mit ihrem Pferd Sweety auserwählt ist, gegen den Herrscher der schwarzen Magie zu kämpfen. Eine Prophezeiung besagt, dass die Auserwählten eine magische Kraft besitzen werden, die der Feind nicht kennt. Der erste Band  „Die Reiter von Santalantus“ Trilogie ist ein fesselndes Abenteuer für Fans von Liebes- Abenteuer- Fantasy und Pferdegeschichten. 

Leseprobe: 

Schantianos Erbe: 

In einer fernen Welt, weit weg von der unseren, lebte über Hunderte von Jahren ein führerloses Volk in Frieden und Harmonie.Nach dem frühen Tod ihres Herrschers, dem großen Hengst Schantiano, der im Kampf um Santalantus fiel, war der direkte Nachkomme zu jung und nicht in der Lage, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und sein Volk und das magische Land zu führen.Seit Tausenden von Jahren waren die Pferde die größten magischen Wesen in Santalantus. Sie gaben das Wissen und das große Geheimnis dieses Landes von Generation zu Generation weiter, vom Herrscher auf seinen Nachfolger. Schantianos früher Tod durchbrach nun dieses Band. Als eines Tages ein dunkles Wesen versuchte, diese Welt in Besitz zu nehmen, wurde das kleine Pferd Taiga aufgrund ihrer außergewöhnlichen magischen Fähigkeiten und Führerqualitäten zur neuen Herrscherin erkoren. Ohne die Geheimnisse und Kräfte, die in ihr und in Santalantus steckten, zu kennen, musste sie gegen den Führer der Schwarzen Magie antreten.In einem atemberaubenden Kampf konnte die junge Herrscherin dem Eindringling Einhalt gebieten, doch endgültig besiegen konnte sie das Böse nicht. Das dunkle Wesen kannte die Macht, die das Land in sich barg, und auch das Geheimnis über das Tor in die reale Welt. Mit List und viel Geschick scharte es Gefolgsleute um sich und Massen folgten seinem Ruf.Taiga versuchte ihr Volk zu einen, doch trotz der verschiedenen magischen Fähigkeiten, die die einzelnen Volksgruppen besaßen, hatten sie verlernt zu kämpfen und ihre Kräfte richtig einzusetzen.Schließlich standen sich die beiden Mächte gegenüber und es kam zu einer großen Schlacht.Schwarze Blitze, Lichtpfeile und Schwerter, die aufeinandertrafen, schnellten durch die Nacht und dunkle Wolken zogen über die Schlacht hinweg. Die inzwischen geschwächte Herrscherin Taiga schmetterte Lichtpfeile auf den Feind, doch der wehrte diese mit Leichtigkeit ab. Verzweifelt blickte sie sich um, die Gegner hatten beinahe alle ihre treuen Kämpfer getötet.Sie wusste, dass diese Schlacht so gut wie verloren war.Das dunkle Wesen lenkte schwarze Blitze auf sie, und nur knapp gelang es Taiga, ein Schutzschild über sich und ihre treuen Kämpfer zu ziehen. Die schwarzen Blitze prallten daran ab, schossen mit doppelter Kraft auf den Gegner zurück und trafen ihn mit voller Wucht. Es verschaffte ihnen Zeit, um sich zurückzuziehen. Die wenigen Überlebenden der einst riesigen Armee stürmten ängstlich hinter die schützenden Mauern des Schlosses, und Taiga gelang es, einen kurzfristigen Zauber über sie alle zu legen. Doch ihre Kraft schwand und die Verzweiflung war den Kämpfern in die Gesichter geschrieben. Sie waren verloren. Der Feind hatte sich schnell erholt und griff das Schloss mit aller Kraft an. Die Wände begannen zu vibrieren und abzubröckeln, eisige Kälte und Feuchtigkeit drang durch die Ritzen der Mauern und das Licht wurde düster – der einstige Palast verdunkelte sich unter der Macht des Bösen. Taiga wusste, dass das Schloss dem Angriff des Feinds nicht mehr lange standhalten würde, deshalb führte sie ihr Volk über einen unterirdischen Geheimgang hinaus, bis zum südlichen Ende von Santalantus, wo das rettende Meer begann.Die Herrscherin und die Anführer der einzelnen Heeresgruppen bildeten einen Kreis und schufen mit vereinten Kräften einen gewaltigen Schutzschild über dem kleinen, noch nicht vom Bösen eingenommenen Teil des Landes. Die Schwarze Magie, ebenfalls geschwächt vom Kampf, schaffte es nicht, diesen Schutz zu durchbrechen, aber es war nur eine Frage der Zeit, bis sie wieder erstarken und es mit aller Macht versuchen würde.Angst und Ratlosigkeit breiteten sich unter den restlichen Überlebenden aus. Taiga und ihr Gefährte beschlossen, das Volk über das Meer in das ferne Land der Lichtwesen zu führen, wo sie für einige Zeit in Sicherheit wären.Doch irgendetwas, eine unbekannte Macht, hielt Taiga zurück, sie konnte ihr geliebtes Land nicht im Stich lassen. Also beschloss sie, alleine in dem kleinen, nur durch den Schutzschild gesicherten Teil von Santalantus zu bleiben. Ihr Gefährte versuchte vergeblich, sie davon abzubringen und sich ihm und dem Volk anzuschließen, doch sie wollte und konnte das Land nicht einfach seinem Schicksal überlassen. Zu viel hing davon ab. Und so drängte sie ihren Gefährten, die Überlebenden alleine zu begleiten und ihren Platz als Herrscher einzunehmen, denn ihr Volk brauchte einen Führer. Schon bald brach die erste einsame Nacht heran. Taiga fiel in einen unruhigen Schlaf, in dem ihr ein weißes Pferd erschien und ihr die Prophezeiung brachte: Verliere nicht die Hoffnung, denn es naht Rettung aus einer anderen Welt.

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Verfasst von alex